Deutsche Comedy

2009 wird mein ganz persönliches Jahr der deutschen Comedy! Das ist mein Vorsatz für's neue Jahr!

Anfangen wird alles mit Dieter Nuhrs Programm "Nuhr die Wahrheit" am 15.Januar in der Essener Grugahalle!





Außerdem hoffe ich, dass ich entweder im Mai oder im September Ralf Schmitz' neues Programm "Schmitzophren" sehen kann. Da ich noch nicht 100% genau weiß, wann meine letzte Vorlesung ist und wann das 5. Semester anfängt, könnte es etwas knapp werden. Seine Auftritte in NRW sind begrenzt. Aber ich hoffe ich schaffe es zum 09.Mai nach Münster!



Auch im Mai werde ich mit Jenny Mario Barth live sehen! Für sein neues Programm "Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch" haben wir gerade noch so eben Karten für die Show am 24.Mai im Ruhrcongress Bochum ergattert! Essen war schon ausverkauft, und auch Bochum war kurz nach meiner Kaufbestätigung vergriffen!



Mein Plan ist es, von Anfang Mai bis Mitte September (je nachdem wann das neue Studienjahr anfängt) wieder in Deutschland zu sein und als Journalistin zu arbeiten. Allerdings werde ich auch versuchen, so viel deutsche Comedy wie möglich zu sehen. So würde ich auch gerne einmal Maddin Schneider, Rüdiger Hoffmann, Kaya Yanar, Otto Waalkes oder Bernhard Hoecker live sehen - mal gucken was sich da machen lässt. Oder mal im Publikum der neuen Schillerstrasse oder von Genial Daneben sitzen.... wir werden sehen!

Bis dahin guck ich weiter meine DVDs, halte mich über youtube auf dem Laufenden was Interviews und Shows angeht und lasse wir weiterhin fleißig alles von meiner Oma auf Video aufnehmen - schließlich habe ich in England keinen Fernseher und würde auch kein deutsches Fernsehen empfangen!

Zurück in England

Seit fast einer Woche bin ich nun (wiedermal) zurück in England.
7 Wochen lang hatte ich Rückenschmerzen und konnte mich letztendlich nicht mehr bewegen. Hier wurde ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert, aber die Medizin und physio hat einfach nicht geholfen.
Nach 2 Wochen im Bett hab ich beschloßen, nach Solingen zu fahren und mich dort durchchecken zu lassen. In England wurde ich nicht geröntgt und es wurde kein MRT gemacht. Das wurde ich in Solingen letztendlich auch nicht.
Ich habe also an einem Montag so viele Schmerzmittel wie ich konnte genommen und hab mich auf den Weg zum Manchester Airport gemacht, von wo aus ich mit Ryanair nach Weeze (Niederrhein) geflogen bin. Am Dienstag saß ich beim Heilpraktiker dermich wieder eingerenkt hat... Ich hatte die Hüfte 3cm (!!!) verdreht! 45 min einrenken und ich konnte wieder laufen! Und das hat in England niemand gemerkt, dass eins meiner Beine 3cm kürzer war!
Die nächsten paar Tage hatte ich natürlich Muskelkater ohne Ende, da der Nerv und der Muskel sich erstmal wieder beruhigen mussten. Aber ich konnte wieder gehen!

Typisch Mädchen!?



Wer mich kennt wird wissen, dass ich mich selten richtig mädchenhaft aufführe. Ich trage selten Röcke geschweige denn Kleider. Ich kann die Paar Schuhe, die ich besitze an zwei Händen abzählen. Mein Kleiderschrank ist recht klein und beinhaltet kaum Marken-Klamotten. Ich trinke lieber Bier als Wein und auch bei Cocktails und Longdrinks mag ich lieber Mojitos als Pina Coladas.

Und doch...

Nachdem ich im Sommer irgendwie nicht dazu gekommen bin ins Kino zu gehen um mir den Film dort anzugucken, habe ich heute Sex and the City auf DVD geguckt. Die Serie hab ich immer wieder mal geguckt, aber nicht wirklich verfolgt. Mit 'nem Glas Wein (jaaa....ausnahmsweise mal ein Rosé, hat meine Mitbewohnerin mir geschenkt) hab ich's mir im Bett gemütlich gemacht (ich kann zur Zeit nicht laufen, weil ich eine Bandscheibenentzündung habe) und Sex and the City auf dem Laptop geguckt, der auf meinem Schoß lag (ich besitze in England keinen Fernseher - bei mir läuft alles über den Computer).

Auch wenn solche Filme normalerweise nicht wirklich nach meinem Geschmack sind - hin und wieder mal ganz Mädchen sein und von der großen Liebe träumen wird ja mal drin sein dürfen!


Mal ganz ehrlich: Welche Frau sucht nicht nach ihrem Mr. Big? Wie das im Film immer so ist, kriegen sie dort alles was sie sich wünschen: Sehen super aus, haben ein Händchen für Mode, leben in Appartments in Manhattan, haben klasse Jobs und kriegen am Ende sogar den Mann, den sie seit Jahren lieben.
ich weiß garnicht, wie ich darauf gekommen bin, den Film zu gucken.... ich denke mal, ich war Indiana Jones leid.
Da ich, wie gesagt, die Serie nur durch zufälliges Reinzappen sporadisch mal gesehen habe, war mir die Ausgangsbasis nicht ganz vertraut. Auch wenn der Film nicht wirklich Tiefgang hat... ein unterhaltsamer Sommerfilm ist er schon.

Amerika hat abgestimmt

Aus "Yes We Can" wurde "Yes We Did"!

Die Wahl in Amerika ist vorbei: Der 44. Präsident der USA heißt Barack Obama!!
Congratulations, Mr. President!

Mit überwältigender Mehrheit gewann Obama gegen seinen Rivalen, den Republikaner John McCain. Alle drei der sogenannten Swing-Staaten konnte Obama für sich gewinnen: California, Ohio und Florida. Außerdem wählten die Staaten an der Westküste (Oregon, Washington und weiter im Inland auch Nevada) für den Demokraten. Die Staaten rund um die Großen Seen sowie sämtliche Neuengland -Staaten gingen an Obama, während McCain vor allem in der Landesmitte und im Süden punkten konnte. Allerdings ist es Obama auch gelungen, ein paar vormals rote Staaten für sich zu gewinnen. Es ist ihm gelungen, die magische Zahl von 270 Wahlmännern zu knacken (jeder Staat hat eine gewisse Anzahl an Wahlmännern ). Erst ab 270 dieser Stimmen ist man von der Mehrheit zum Präsidenten gewählt. Während McCain es auf immerhin 163 Stimmen schaffte, zog Obama mit 349 klar an ihm vorbei und ins Weiße Haus ein.

Komplette Übersicht hier bei msn: http://wahlspecial.msn.de/usvote/UsaElecLiveDE0411.html



CNN's Berichterstattung: http://edition.cnn.com/2008/POLITICS/11/05/election.president/index.html?eref=rss_topstories


Nach 8 Jahren George W. Bush hat Amerika am 4.November 2008 deutlich aufgeatmet, und den Republikanern (der derzeitigen Bush-Regierung sowie dem Kandidaten McCain) eine gehörige Ohrfeige verpasst. Endlich scheint es, als habe Amerika eingesehen, was in der Politik des eigenen Landes vor sich geht. Vor allem die jungen Leute und Erst-Wähler stimmten für Obama, genauso wie die Mehrheit der Afro-Amerikanischen und Latino Bevölkerung.

Ich glaube, es wird Amerika gut tun, Obama als Präsidenten zu haben. Mich selbst hatte er auf einer Rally in Reno im Mai 2007, als er noch gegen Hillary Clinton um die Gunst der Wähler kämpfen musste, überzeugt. Er weiß wovon er redet, ist ein hochgebildeter Mann, jung und charismatisch. In 2007 wurde noch gespottet, dass es nicht umsonst das "Weiße" Haus heißen würde, und somit ein schwarzer Präsident niemals in Frage kommen würde. Ich glaube, eben jenen Sturköpfen wird ein farbiger Präsident gut tun. Vielleicht ändert sich dadurch ein wenig ihre Sichtweise. Das Ansehen Amerikas in der Welt kann dieser historische Sieg nur verbessern. Und wer weiß, vielleicht treibt das ja einigen die Flausen aus den Kopf. Ich würde es mir wünschen.

Obama wird es als Nachfolger von George W. Bush nicht leicht haben. Allerdings nur, weil Bush einen einzigen Scherbenhaufen hinterläßt. Wie der Vater, so der Sohn halt. Eines von Barack Obama's Wahlverpsrechen ist, den Krieg in Afghanistan sowie im Irak schnellstmöglich zu beenden. Viele Soldaten sind gestorben, um das Lügenkonstrukt des "War on Terrorism" und der "Massenvernichtungswaffen" aufrecht zu erhalten. Ich persönlich, würde eher Bush höchstpersönlich als Terrorist bezeichnen. Mit seiner Politik hat er sich in Angelegenheiten eingemischt, die Amerika eigentlich nichts angehen. Und hat dann den "Befreiten" die amerikanische Lebensweise aufgedrückt - wobei zu bezweifeln ist, ob das wirklich so erstrebenswert ist. Viele sagen, ein schneller Rückzug aus den Kriegsgebieten würde einen Gesichtsverlust für die USA darstellen - ich seh's genau andersrum. Je schneller der Wahnsinn aufhört, desto besser. Je länger gewartet wird, desto länger reiten sich die USA immer weiter rein.


Bei seiner Siegesrede im Grant Park von Chicago sprach Barack Obama vor weit mehr als 200,000 Menschen. Der Slogan seiner Kampagne war "Yes We Can", ein Zeichen dafür, dass es auch jemand wie Obama, der vor 40 Jahren in seinem eigenen Land fast gar keine Rechte besaß, es schaffen kann. Senator von Illinois zu werden, für die Demokraten zu kandidieren und Mit-Bewerberin Hilary Clinton auszustechen - alles Dinge, die am Anfang seiner Karriere sicher niemand für möglich gehalten hat. Und nun ist er der president-elect der USA - seine Anhänger schrieben den Slogan "Yes We Can" bei der Siegesfeier um in "Yes We Did". Obama hat gezeigt, dass man es schaffen kann. Dass Amerika es schaffen kann. Diese Wahl hat die Karten neu gemischt. Ich hoffe, Barack Obama beweist ein geschicketes Händchen.

Obama's Victory Speech, 04.11.2008 - Grant Park, Chicago

Aber mal ganz ehrlich: Hatte McCain überhaupt eine Chance? Ja, viele der zentralen Staaten haben ihn gewählt, aber was ich meine ist: Er ist 72 Jahre alt und hat Hautkrebs - dagegen wirkt der sportliche Obama mit seinen 47 Jahren wie ein Jungspund. Außerdem finde ich, hat Sarah Palin, die Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner, McCain ins Verderben getrieben. Mit ihren widersprüchlichen Aussagen (und dann natürlich die Tatsache, dass sie Spendengelder für ihre Kleidung ausgegeben hat und auf 2 kanadische Radiomoderatoren als "Sarkozy" reingefallen ist - wie berichtet) wirkte sie anscheinend nicht nur auf mich wie ein Dummchen. Um den Vize-Kandidaten der Demokraten Joe Biden wurde kein Theater gemacht. Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht einmal genau seinen Namen, bis er in der Wahlnacht so oft fiel.

Ich hoffe, Barack Obama beweist Geschick in seiner Politik. Was auch immer kommen mag: Nach George W. Bush KANN es für Amerika nur bergauf gehen!

Good Luck, Mr. President!





Und zum Abschluß noch etwas Verrücktes: Dieses "Sandgemälde" nahe Barcelona ist selbst aus dem All zu erkennen:

Die US-Präsidentschaftswahlen

Bald ist es soweit!


Die Wahl zwischen Barack Obama und John McCain steht an. Wer wird Bush's Nachfolger??




Ich persönlich drücke Demokrat Barack Obama die Daumen. Im Mai 2007 habe ich einer Rally in Reno beigewohnt, habe ihn gehört und gesehen und später sogar seine Hand geschüttelt. Der Mann weiß, wovon er redet. Meinte selbst, dass "America would have a president who believes in and acts according to the constitution" wenn er gewählt würde... schließlich unterrichtet der Harvard-Absolvent Verfassungsrecht.


Leider lebt er im falschen Land. Amerikaner lassen sich leicht blenden, und Vernunft spielt bei den meisten nur eine kleine Rolle. Viele wissen nicht, was in der Politik ihres eigenen Landes vorgeht (wozu gibt's schließlich Zensur der Medien?), geschweige denn, was in der Welt passiert. Alles was ich dazu sage ist : "Wann hat Hitler nochmal die Mauer durch Deutschland gebaut?" - Originalzitat eines flüchtigen Bekannten... schon erschreckend, oder?




Sarah Palin, die Vize-Kandidatin der Republikaner hat sich durch ihre Politik und die Widersprüche um ihre Person und Familie nicht nur Freunde gemacht.


Mit nur einem Hauch von Schadenfreude habe ich gehört, wie sie auf diese Radiomoderatoren aus Montreal hereingefallen ist:

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