Review: "Starlight Express" in Bochum

Seit 20 Jahren saust der Starlight Express schon durch Bochum und ein Boxenstop ist für das erfolgreichste Musical aller Zeiten nicht absehbar!

Im Traum eines Jungen findet die Weltmeisterschaft der schnellsten internationalen Züge statt. Das Rennen wird auf den Gleisen entschieden. Der amtierende Weltmeister, die Diesel-Lok Greaseball fordert Electra, die E-Lok heraus und auch Dampflok Rusty zeigt, was alles in ihm steckt. Die junge Dampflok ist zwar liebenswert, jedoch technisch gesehen schon lange nicht mehr auf dem neuesten Stand. Allerdings kämpfen die Loks nicht nur um den Titel, sondern auch um das Herz des 1.-Klasse Waggons Pearl, und das nicht immer mit fairen Mitteln. Besonders der Bremswagen Caboose spielt ein intregantes Spiel zugunsten Electras.

Obwohl sie Rusty sehr gern hat, läßt sie sich doch an die modernen Züge ankoppeln. Für Rusty geht es daher im Rennen um alles und so erzählt ihm sein Vater, die alte Dampflok Papa vom mystischen Starlight Express um ihm Mut zu machen. Worauf es ankommt, ist der Glaube an sich selbst, und so fährt Rusty sein Rennen. Und auch Pearl fängt an zu begreifen, wem ihre Liebe gilt.

Mit bis zu 60km/h rasen die Darsteller auf ihren Rollschuhen über mehrere Bühnenebenen und quer durch die Zuschauerränge. Die akrobatische Leistung ist kaum zu toppen, mit waghalsigen Sprüngen und Salto Mortale auf vier Rollen.





Viele der Darsteller dieses Andrew Lloyd Webber Musicals sind gebürtige Engländer und singen die deutschen Texte daher mit Akzent. Trotzdem sind die Songs leicht verständlich und die Melodien sehr eingängig. Vor allen Dingen überzeugt der Engländer Jamie Golding in der Hauptrolle der jungen Dampflok Rusty. Sein jugendlicher Charme, Austrahlung auf der Bühne und Stimme sind perfekt für die Rolle, weshalb er schon zum zweiten Mal als Rusty in Bochum engagiert wurde.

Obwohl in der Vorstellung, die ich besuchte, fast nur die Zweitbesetzungen spielten, merkte man dies nicht. Es war eine grandiose und sehenswerte Show, die ich jedem nur empfehlen kann! Starlight Express wird im eigens für die Show gebauten Starlight Express Theater in Bochum aufgeführt.

Fröhliche Weihnacht überall!

Es ist Weihnachten!

Obwohl ich ein Sommerkind bin, liebe ich Weihnachten. OK - den ganzen Stress vorher mag ich nicht so gerne, aber trotzdem: Weihnachten ist super! Und (fast) jedes Jahr ist es gleich!

In Deutschland feiern wir Weihnachten an Heilig Abend - also am 24.Dezember - und bis ca. 15h sind wir furchtbar im Stress.... Die Wohnung wird geputzt, Essen vorbereitet, letzte Geschenke verpackt, der Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt.

Ab 16h ist Gottesdienst in der Stadtkirche, danach kommen Omas und Opa mit zu uns, wir halten Bescherung und danach gibt's Fleisch-Fondue. Jedes Jahr! Dann Kaffee und Kuchen im Wohnzimmer. Immer gleich.

Dieses Jahr hat mir meine Schwester ein Ticket geschenkt (als Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk in einem) für STARLIGHT EXPRESS am 26. Dezember!!!! Wow! Wir werden in der 6. Reihe sitzen! ich habe noch nie ein Musical gesehen, und Starlight Express wollte ich schon sehen als ich noch ganz klein war! Ich freue mich riesig! Das wird klasse! Und im Januar geht meine Familie zu Dieter Nuhr in Essen! Jippie!!!

So: Werde jetzt eine der DVDs gucken, die ich bekommen habe.

Euch allen ein frohes und erholsames Weihnachtsfest und übertreibt es nicht mit dem Glühwein!!!

Aufbruch-Stimmung

Zu allererst eine kleine Entschuldigung für die letzten zwei Beiträge auf Englisch. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, in diesem Blog nur Deutsch zu schreiben. Nun mußte ich aber am Donnerstag, den 18.12.2008 mein Portfolio einreichen mit 12 veröffentlichten Artikeln. Zwar hatte ich mehr als 12 Sachen geschrieben, aber die meisten davon waren NIBs (News in Brief) also Kurzmeldungen. Um die zwei Artikel die mir fehlten noch zu veröffentlichen, blieb mir keine andere Wahl als sie in diesen Blog zu stellen.

So langsam wird es ruhiger in meinem Freundeskreis. Alle sind auf dem Weg nach Hause über die Feiertage. Nach der Uni am Donnerstag haben uns zwei unserer Profs zusammen auf einen Drink eingeladen. Und dieses Jahr haben alle "Second Year Journos" ein Getränk ausgegeben bekommen - schließlich seien wir ja mittlerweile alle Freunde. Letztes Jahr haben nur diejenigen ein Getränk gekriegt, die 100%ige Anwesenheit in den Practical Journalism Stunden hatten. =)

Viele haben sich schon Donnerstag abend oder heute auf den Weg nach Hause gemacht. Louis ist letzte Woche schon gefahren, Pablo und Alvaro sind auch weg und Lauren ist vorhin Richtung Bahnhof davongezogen. Jetzt sind nur noch Ben, Jana und ich im Haus. Mein Koffer ist soweit gepackt (wobei ich hoffe, daß meine Waage nicht kaputt ist und ich tatsächlich unter 20kg geblieben bin), die Handtasche voll mit Geschenken und Tourismus-Büchern (ich muß über die Feiertage noch 2 Aufsätze schreiben) und ich kann's kaum erwarten aus dieser Stadt rauszukommen.

Morgen muß ich noch arbeiten. Als "Strafe" dafür, daß ich an den Donnerstagen abends nicht konnte - ich bin schließlich nur als Wochenendkraft eingestellt worden - geht morgen mein freier Tag drauf. Sonntag nachmittag geht mein Zug Richtung Manchester, und um 19.00h geht mein Flieger nach Düsseldorf. Ich freue mich auf zuhause. Auf meine Familie, meine Freunde, meine Wohnung, mein Auto (auch wenn das jetzt dank meiner Schwester ein paar Schrammen mehr hat) und die Arbeit als freie Mitarbeiterin des Solinger Tageblatts.

Photo competition - The odder, the better!

By Cornelia KaufmannWanderlust magazine is teaming up with renowned Bradt Guides to create a “Weird World” photo book. Travellers everywhere are invited to send in their photos of odd things they encountered along the way. You don’t have to be a professional to enter this competition – the content of the picture is what matters most.

The categories are as follows:
- Food/Drink/Shopping
- Art & Architecture
- Transport
- Natural world (Plants, animals, landscapes)
- Signs & menus
- Just plain odd

So look through your holiday pictures or grab your camera and be as trigger-happy as you want to be! As a thank you for your effort, you will enter a prize draw. Everyone who’s photo gets published will get a free copy of the book (due out in autumn 2009) and the chance to win a photography weekend with Travellers’ Tales.

To enter, send your digital pictures in the largest format (up to 10MB per email) to: weirdworld@wanderlust.co.uk . You will also need to send a caption sheet including a brief description why the picture is unusual (up to 50 words each), your name & address as well as where the photo was taken.

For more information and the Terms & Conditions, visit Wanderlust.

Good luck!

DVD-Review: Wall-E

Who needs words to be a hero?
***** Rating
By Cornelia Kaufmann



Pixar and Disney have proven once again that not a lot of words are needed to create a story that is full of humour and charm. The humans who brought us "Finding Nemo" teamed up for their latest masterpiece "Wall-E".

For the first half hour nothing is said, and yet this movie is everything but dull. Wall-E can easily be regarded as the greatest love-story of the year – and the leading characters don’t even kiss.

When mankind left Earth polluted and full of rubbish centuries ago in favour of living on a space ship, they left Wall-E behind to clean up. The most adorable robot since „Number 5” is the last of his kind and has been doing what he was build to do on Earth for the last 700 years. His name stands for Waste Allocation Load Lifter Earth-Class and in all these years he developed just one little fault: a personality. He is very curious and finds all kinds of trinkets among the rubbish. But this cute robot is also very lonely, with his only companion being a pet cockroach.



One day, the sleek and beautiful robot EVE arrives on Earth to look for signs of life.
Although the two could not be more different, rusty Wall-E is immediately smitten and tries everything to impress her. In an attempt to save EVE and not lose contact after all those years alone, Wall-E leaves behind everything he knows to follow her into space.


The DVD comes equipped with hours of bonus material for children and adults alike. Deleted scenes and more hilarious Wall-E moments are featured next to short movies, an interactive storybook and extensive behind-the-scenes material from Pixar.

Verdict: You can’t help but adore the robotic hero of this must-see movie! This film will keep you laughing for hours! Rated: UG




Mein allererstes Youtube Video!

Heute morgen hab ich im News Room mal n bisschen an meinem Ralf Schmitz-Interview rumgebastelt.... Da ich mich mit der Audio-Software Burli nicht so auskenne trifft es basteln ganz gut. Hab ein paar Fragen zusammengeschnitten, und wollte das dann eigentlich auf meiner Website einfügen.... weil diese Seite aber nur mp3 und nicht wav Dateien unterstützt und ich das Format irgendwie nicht ändern kann hab ich jetzt alles mit Bildern hinterlegt und auf youtube eingestellt, damit ich es zumindest als Youtube Link verwenden kann.

Lesefutter: "Schmitz' Katze" von Ralf Schmitz

Warnung: Nicht in der Öffentlichkeit lesen! Kann zu Lachanfällen führen!



Manche Männer leben mit ihren Frauen oder Freundinnen zusammen. Comedian Ralf Schmitz, unter anderem bekannt durch „Schillerstrasse“ und „7 Zwerge“, lebt auch in einem Ehe-ähnlichen Verhältnis und teilt sich seine Wohnung seit nunmehr 23 Jahren mit „Minka“ – seiner Katze. Und in so einer langen Zeit erlebt man so manches zusammen und es geschehen so manche verrückten Dinge.

„Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal“ lautet der treffende Untertitel dieses Buches und jeder Katzenbesitzer wird da nur zustimmen können. So beschreibt Ralf wie es ist, von seiner Katze im Schlafzimmer erwischt zu werden, wie Minka mehr als ein Date ruiniert hat und warum Katzen und Menschen hin und wieder garnicht so verschieden sind.

Wer Ralf Schmitz aus TV oder Kino kennt, wird wissen um was für ein schnelles, wortgewandtes Energiebündel es sich bei diesem Mann handelt. Er schafft es, seinen Wortwitz und seine Schnelligkeit selbst in geschriebener Form so zur Geltung zu bringen, dass einem die Tränen kommen vor Lachen. Obwohl Minka jede Gelegenheit für absurde Situationen und unerklärliches Verhalten sofort auszunutzen scheint, versichert Ralf Schmitz doch, dass es sich bei allen Anekdoten um pointiert erzählte aber wahre Geschichten handelt. Und auch über Ralf Schmitz erfährt man dank seiner Katze eine ganze Menge. Dazu kommt, dass Ralf seine Leser das WG-Leben mit seiner Minka sogar sehen lässt. Zahlreiche Fotos, Zeichnungen und Raumskizzen ermöglichen es, unter anderem „Fluchtwege“ bis ins Detail nachzuvollziehen.

Schmitz‘ Katze ist sowohl Ratgeber als auch Autobiographie und trotzdem eine leichte, unterhaltsame Lektüre – eine Mischung, bei der für jeden etwas dabei sein sollte, egal ob man eine Katze hat oder nicht. Und wer noch keine hat, dem legt Ralf ans Herz auch einen Stubentiger zu sich nach Hause zu holen – die Tipps hierzu finden sie im Buch.

Wer „Schmitz‘ Katze“ allerdings lieber von Ralf Schmitz persönlich erzählt bekommen möchte, für den hat Ralf sein Buch auch als Hörbuch eingelesen. Zwar fehlen hier die Fotos und Skizzen, dafür kommt Ralf’s Art um so besser zur Geltung.

„Schmitz‘ Katze“ erschienen September 2008 im Fischer Verlag, 265 Seiten, € 8,95 Auch als Hörbuch erhältlich, gelesen von Ralf Schmitz. Argon Verlag, 208 Minuten, € 16,99





www.fischerverlage.de/sixcms/detail.php/1071448

Offstone

Morgen früh ist es mal wieder soweit. The Informer erscheint in seiner 49. Ausgabe. Das bedeutet, heute ist "Offstone Day" - wir müssen die komplette Zeitung heute zusammenstellen, das Seiten-Layout bestimmen, Korrektur lesen und in ca. einer Stunde geht's zur Druckerei damit sie morgen auf dem Redaktionstisch liegt.

An Offstone Tagen herrscht immer absolutes Chaos. Die letzten Artikel werden abgegeben (oder leider größtenteils eher nicht), Fotos bearbeitet, Leute angerufen um Fakten abzuklären und die meisten aus dem 2. und 3. Jahr editieren jeweils mindestens eine Seite. Bis jetzt hab ich es immer irgendwie geschafft, mich erfolgreich um diese Aufgabe des Seiten erstellens zu drücken - aber heute musste ich ran! Zum Glück hatte ich eine ziemlich Foto-lastige Seite über die Graduation, die letzte Woche stattfand. Ich war als eine der ersten fertig.
Das Dumme ist unser Bearbeitungsprogramm: QuarkExpress. Ich komm mit dem nicht so klar und hatte zum Glück Natalie aus dem 3. Jahr neben mir, die auch noch die Seite neben meiner machen sollte. So konnte sie mir helfen und wir konnten gucken, ob die Seiten irgendwo clashen würden - also nicht zueinander passen.

Chris, der die Reise-Seite bearbeitet hat, habe ich extra meinen Namen buchstabiert und kontrolliert, da er immer falsch geschrieben wird. Ich steh immer entweder als ConnIE drin, oder als Cornelia KauFFmaN oder eine Mischung aus beiden. Diesmal aber werde ich zum ersten Mal in 1 1/2 Jahren als Cornelia Kaufmann über einem Artikel stehen!

Es weihnachtet sehr...

Heute ist der 1. Dezember 2008. Wow, wie schnell die Zeit vergangen ist! Ist es wirklich in 30 Tagen schon 2009? Noch 18 Tage an der Uni, dann gibt's endlich Weihnachtsferien! Einen Monat werde ich dann zuhause sein! Am 21.12. flieg ich nach Düsseldorf.
In Carlisle fiel letzte Nacht das erste bisschen Schnee. So sieht's nun auf meinem Weg zur Universität durch Rickerby Park aus:











Von Donnerstag bis Freitag war ich mit meinem Tourismus-Kurs in Edinburgh. Da wir ja nur aus Lauren und mir (den 2 Reisejournalisten), Louis und Danica (Den Erasmus-Studenten) und unserem Lehrer Brian bestehen war das kein Problem. Außerdem haben wir Anne-Marie, eine dänische BWL-Studenten mitgenommen.
Es war klasse! Zwar war die Zeit sehr knapp bemessen, aber wir hatten Zeit über den DEUTSCHEN Weihnachtsmarkt zu gehen, Glühwein zu trinken, Mutzen zu essen und all die anderen typisch deutschen Sachen zu bestaunen: Feuerzangen-Bowle, Aachener Printen, Stollen, Papierschnitte, Currywurst, Marzipan, Spekulatius etc. Danica und ich haben uns natürlich erstmal einen Glühwein geholt. Wir beide werden dieses Jahr leider die Weihnachtsmärkte bei uns zuhause verpassen!







Danach waren wir alle zusammen essen und dann noch einen trinken. Dabei kann ich Bannerman's Bar empfehlen - sie sieht von außen ziemlich unscheinbar aus aber man kriegt dort den besten Burger der Stadt! Abbotsford ist auch sehr gemütlich und das Restaurant darüber ("Above") besser als man auf den ersten Blick vermutet. In einer Kneipe hat Brian Louis und mir dann einen Whisky ausgegeben, weil wir den gerne einmal probieren wollten. Der Barkeeper hat uns drei Scotch Single Malt Whiskys rausgesucht, alle unterschiedlich, wir haben alle probiert und durften dannden trinken, den wir am besten fanden. Ich weiß jetzt, zum Beispiel, dass mir "Balvenie" sehr gut schmeckt.

Es wird verdammt kalt hier in Carlisle, und obwohl mein Fenster abgedichtet wurde, kommt immernoch kalte Luft rein.Ich freue mich auf Deutschland, meine warme Wohnung, Fleece-Decken, Glühwein und darauf, dass ich höchstwahrscheinlich wieder einmal warme Socken zu Weihanchten kriege... =)

Deutsche Comedy

2009 wird mein ganz persönliches Jahr der deutschen Comedy! Das ist mein Vorsatz für's neue Jahr!

Anfangen wird alles mit Dieter Nuhrs Programm "Nuhr die Wahrheit" am 15.Januar in der Essener Grugahalle!





Außerdem hoffe ich, dass ich entweder im Mai oder im September Ralf Schmitz' neues Programm "Schmitzophren" sehen kann. Da ich noch nicht 100% genau weiß, wann meine letzte Vorlesung ist und wann das 5. Semester anfängt, könnte es etwas knapp werden. Seine Auftritte in NRW sind begrenzt. Aber ich hoffe ich schaffe es zum 09.Mai nach Münster!



Auch im Mai werde ich mit Jenny Mario Barth live sehen! Für sein neues Programm "Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch" haben wir gerade noch so eben Karten für die Show am 24.Mai im Ruhrcongress Bochum ergattert! Essen war schon ausverkauft, und auch Bochum war kurz nach meiner Kaufbestätigung vergriffen!



Mein Plan ist es, von Anfang Mai bis Mitte September (je nachdem wann das neue Studienjahr anfängt) wieder in Deutschland zu sein und als Journalistin zu arbeiten. Allerdings werde ich auch versuchen, so viel deutsche Comedy wie möglich zu sehen. So würde ich auch gerne einmal Maddin Schneider, Rüdiger Hoffmann, Kaya Yanar, Otto Waalkes oder Bernhard Hoecker live sehen - mal gucken was sich da machen lässt. Oder mal im Publikum der neuen Schillerstrasse oder von Genial Daneben sitzen.... wir werden sehen!

Bis dahin guck ich weiter meine DVDs, halte mich über youtube auf dem Laufenden was Interviews und Shows angeht und lasse wir weiterhin fleißig alles von meiner Oma auf Video aufnehmen - schließlich habe ich in England keinen Fernseher und würde auch kein deutsches Fernsehen empfangen!

Zurück in England

Seit fast einer Woche bin ich nun (wiedermal) zurück in England.
7 Wochen lang hatte ich Rückenschmerzen und konnte mich letztendlich nicht mehr bewegen. Hier wurde ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert, aber die Medizin und physio hat einfach nicht geholfen.
Nach 2 Wochen im Bett hab ich beschloßen, nach Solingen zu fahren und mich dort durchchecken zu lassen. In England wurde ich nicht geröntgt und es wurde kein MRT gemacht. Das wurde ich in Solingen letztendlich auch nicht.
Ich habe also an einem Montag so viele Schmerzmittel wie ich konnte genommen und hab mich auf den Weg zum Manchester Airport gemacht, von wo aus ich mit Ryanair nach Weeze (Niederrhein) geflogen bin. Am Dienstag saß ich beim Heilpraktiker dermich wieder eingerenkt hat... Ich hatte die Hüfte 3cm (!!!) verdreht! 45 min einrenken und ich konnte wieder laufen! Und das hat in England niemand gemerkt, dass eins meiner Beine 3cm kürzer war!
Die nächsten paar Tage hatte ich natürlich Muskelkater ohne Ende, da der Nerv und der Muskel sich erstmal wieder beruhigen mussten. Aber ich konnte wieder gehen!

Typisch Mädchen!?



Wer mich kennt wird wissen, dass ich mich selten richtig mädchenhaft aufführe. Ich trage selten Röcke geschweige denn Kleider. Ich kann die Paar Schuhe, die ich besitze an zwei Händen abzählen. Mein Kleiderschrank ist recht klein und beinhaltet kaum Marken-Klamotten. Ich trinke lieber Bier als Wein und auch bei Cocktails und Longdrinks mag ich lieber Mojitos als Pina Coladas.

Und doch...

Nachdem ich im Sommer irgendwie nicht dazu gekommen bin ins Kino zu gehen um mir den Film dort anzugucken, habe ich heute Sex and the City auf DVD geguckt. Die Serie hab ich immer wieder mal geguckt, aber nicht wirklich verfolgt. Mit 'nem Glas Wein (jaaa....ausnahmsweise mal ein Rosé, hat meine Mitbewohnerin mir geschenkt) hab ich's mir im Bett gemütlich gemacht (ich kann zur Zeit nicht laufen, weil ich eine Bandscheibenentzündung habe) und Sex and the City auf dem Laptop geguckt, der auf meinem Schoß lag (ich besitze in England keinen Fernseher - bei mir läuft alles über den Computer).

Auch wenn solche Filme normalerweise nicht wirklich nach meinem Geschmack sind - hin und wieder mal ganz Mädchen sein und von der großen Liebe träumen wird ja mal drin sein dürfen!


Mal ganz ehrlich: Welche Frau sucht nicht nach ihrem Mr. Big? Wie das im Film immer so ist, kriegen sie dort alles was sie sich wünschen: Sehen super aus, haben ein Händchen für Mode, leben in Appartments in Manhattan, haben klasse Jobs und kriegen am Ende sogar den Mann, den sie seit Jahren lieben.
ich weiß garnicht, wie ich darauf gekommen bin, den Film zu gucken.... ich denke mal, ich war Indiana Jones leid.
Da ich, wie gesagt, die Serie nur durch zufälliges Reinzappen sporadisch mal gesehen habe, war mir die Ausgangsbasis nicht ganz vertraut. Auch wenn der Film nicht wirklich Tiefgang hat... ein unterhaltsamer Sommerfilm ist er schon.

Amerika hat abgestimmt

Aus "Yes We Can" wurde "Yes We Did"!

Die Wahl in Amerika ist vorbei: Der 44. Präsident der USA heißt Barack Obama!!
Congratulations, Mr. President!

Mit überwältigender Mehrheit gewann Obama gegen seinen Rivalen, den Republikaner John McCain. Alle drei der sogenannten Swing-Staaten konnte Obama für sich gewinnen: California, Ohio und Florida. Außerdem wählten die Staaten an der Westküste (Oregon, Washington und weiter im Inland auch Nevada) für den Demokraten. Die Staaten rund um die Großen Seen sowie sämtliche Neuengland -Staaten gingen an Obama, während McCain vor allem in der Landesmitte und im Süden punkten konnte. Allerdings ist es Obama auch gelungen, ein paar vormals rote Staaten für sich zu gewinnen. Es ist ihm gelungen, die magische Zahl von 270 Wahlmännern zu knacken (jeder Staat hat eine gewisse Anzahl an Wahlmännern ). Erst ab 270 dieser Stimmen ist man von der Mehrheit zum Präsidenten gewählt. Während McCain es auf immerhin 163 Stimmen schaffte, zog Obama mit 349 klar an ihm vorbei und ins Weiße Haus ein.

Komplette Übersicht hier bei msn: http://wahlspecial.msn.de/usvote/UsaElecLiveDE0411.html



CNN's Berichterstattung: http://edition.cnn.com/2008/POLITICS/11/05/election.president/index.html?eref=rss_topstories


Nach 8 Jahren George W. Bush hat Amerika am 4.November 2008 deutlich aufgeatmet, und den Republikanern (der derzeitigen Bush-Regierung sowie dem Kandidaten McCain) eine gehörige Ohrfeige verpasst. Endlich scheint es, als habe Amerika eingesehen, was in der Politik des eigenen Landes vor sich geht. Vor allem die jungen Leute und Erst-Wähler stimmten für Obama, genauso wie die Mehrheit der Afro-Amerikanischen und Latino Bevölkerung.

Ich glaube, es wird Amerika gut tun, Obama als Präsidenten zu haben. Mich selbst hatte er auf einer Rally in Reno im Mai 2007, als er noch gegen Hillary Clinton um die Gunst der Wähler kämpfen musste, überzeugt. Er weiß wovon er redet, ist ein hochgebildeter Mann, jung und charismatisch. In 2007 wurde noch gespottet, dass es nicht umsonst das "Weiße" Haus heißen würde, und somit ein schwarzer Präsident niemals in Frage kommen würde. Ich glaube, eben jenen Sturköpfen wird ein farbiger Präsident gut tun. Vielleicht ändert sich dadurch ein wenig ihre Sichtweise. Das Ansehen Amerikas in der Welt kann dieser historische Sieg nur verbessern. Und wer weiß, vielleicht treibt das ja einigen die Flausen aus den Kopf. Ich würde es mir wünschen.

Obama wird es als Nachfolger von George W. Bush nicht leicht haben. Allerdings nur, weil Bush einen einzigen Scherbenhaufen hinterläßt. Wie der Vater, so der Sohn halt. Eines von Barack Obama's Wahlverpsrechen ist, den Krieg in Afghanistan sowie im Irak schnellstmöglich zu beenden. Viele Soldaten sind gestorben, um das Lügenkonstrukt des "War on Terrorism" und der "Massenvernichtungswaffen" aufrecht zu erhalten. Ich persönlich, würde eher Bush höchstpersönlich als Terrorist bezeichnen. Mit seiner Politik hat er sich in Angelegenheiten eingemischt, die Amerika eigentlich nichts angehen. Und hat dann den "Befreiten" die amerikanische Lebensweise aufgedrückt - wobei zu bezweifeln ist, ob das wirklich so erstrebenswert ist. Viele sagen, ein schneller Rückzug aus den Kriegsgebieten würde einen Gesichtsverlust für die USA darstellen - ich seh's genau andersrum. Je schneller der Wahnsinn aufhört, desto besser. Je länger gewartet wird, desto länger reiten sich die USA immer weiter rein.


Bei seiner Siegesrede im Grant Park von Chicago sprach Barack Obama vor weit mehr als 200,000 Menschen. Der Slogan seiner Kampagne war "Yes We Can", ein Zeichen dafür, dass es auch jemand wie Obama, der vor 40 Jahren in seinem eigenen Land fast gar keine Rechte besaß, es schaffen kann. Senator von Illinois zu werden, für die Demokraten zu kandidieren und Mit-Bewerberin Hilary Clinton auszustechen - alles Dinge, die am Anfang seiner Karriere sicher niemand für möglich gehalten hat. Und nun ist er der president-elect der USA - seine Anhänger schrieben den Slogan "Yes We Can" bei der Siegesfeier um in "Yes We Did". Obama hat gezeigt, dass man es schaffen kann. Dass Amerika es schaffen kann. Diese Wahl hat die Karten neu gemischt. Ich hoffe, Barack Obama beweist ein geschicketes Händchen.

Obama's Victory Speech, 04.11.2008 - Grant Park, Chicago

Aber mal ganz ehrlich: Hatte McCain überhaupt eine Chance? Ja, viele der zentralen Staaten haben ihn gewählt, aber was ich meine ist: Er ist 72 Jahre alt und hat Hautkrebs - dagegen wirkt der sportliche Obama mit seinen 47 Jahren wie ein Jungspund. Außerdem finde ich, hat Sarah Palin, die Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner, McCain ins Verderben getrieben. Mit ihren widersprüchlichen Aussagen (und dann natürlich die Tatsache, dass sie Spendengelder für ihre Kleidung ausgegeben hat und auf 2 kanadische Radiomoderatoren als "Sarkozy" reingefallen ist - wie berichtet) wirkte sie anscheinend nicht nur auf mich wie ein Dummchen. Um den Vize-Kandidaten der Demokraten Joe Biden wurde kein Theater gemacht. Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht einmal genau seinen Namen, bis er in der Wahlnacht so oft fiel.

Ich hoffe, Barack Obama beweist Geschick in seiner Politik. Was auch immer kommen mag: Nach George W. Bush KANN es für Amerika nur bergauf gehen!

Good Luck, Mr. President!





Und zum Abschluß noch etwas Verrücktes: Dieses "Sandgemälde" nahe Barcelona ist selbst aus dem All zu erkennen:

Die US-Präsidentschaftswahlen

Bald ist es soweit!


Die Wahl zwischen Barack Obama und John McCain steht an. Wer wird Bush's Nachfolger??




Ich persönlich drücke Demokrat Barack Obama die Daumen. Im Mai 2007 habe ich einer Rally in Reno beigewohnt, habe ihn gehört und gesehen und später sogar seine Hand geschüttelt. Der Mann weiß, wovon er redet. Meinte selbst, dass "America would have a president who believes in and acts according to the constitution" wenn er gewählt würde... schließlich unterrichtet der Harvard-Absolvent Verfassungsrecht.


Leider lebt er im falschen Land. Amerikaner lassen sich leicht blenden, und Vernunft spielt bei den meisten nur eine kleine Rolle. Viele wissen nicht, was in der Politik ihres eigenen Landes vorgeht (wozu gibt's schließlich Zensur der Medien?), geschweige denn, was in der Welt passiert. Alles was ich dazu sage ist : "Wann hat Hitler nochmal die Mauer durch Deutschland gebaut?" - Originalzitat eines flüchtigen Bekannten... schon erschreckend, oder?




Sarah Palin, die Vize-Kandidatin der Republikaner hat sich durch ihre Politik und die Widersprüche um ihre Person und Familie nicht nur Freunde gemacht.


Mit nur einem Hauch von Schadenfreude habe ich gehört, wie sie auf diese Radiomoderatoren aus Montreal hereingefallen ist:

Für meine Lieben!

Eins meiner Lieblingslieder.

Für: Nils, Anne, Tanja, Anna, Jenny, Patrick, Karima, Marco, Anitha, Bernadette, Marcus, Shkelzim, Gina, Akosua, Stacey, Lauren, Floss, Dan, Tasha, Georgie, Damien, Adam, Malin, Chris, Seamus, Simon, Alix, Lauren, Dan, Nathan, Julia, Liz, Shuxiu, Nicky und meine Schwester Sonja!

"Jetzt und Hier" von den Wise Guys!




For those who don't speak German:

"Here and Now" performed by a-capella band "Wise Guys".

The chorous goes like this:

"The most important thing is Us and the Here and Now, and that we're all together. No matter whether it will stay this way or drift appart, all that counts is that we're together now."

Ich hab euch lieb, Leute!!

Land unter

Londinium liegt im Nebel...."Ist es bei euch eigentlich immer so nebelig?" - Es fängt an zu regnen, der Nebel ist sofort durch den Regenschleier ersetzt.... "Nein, wenn's regnet, dann nicht!"- Asterix bei den Briten



Das es in England viel und oft regnet, ist allgemein bekannt. Doch was sich zur Zeit in Cumbria abspielt, ist nicht mehr spaßig. ich habe noch nicht nachgesehen, aber ich bin sicher, der Fluß breitet sich langsam im Rickerby Park aus. Der Wind kommt so stark aus Westen (vom Meer her), dass man sich im Gegenwind sehr anstrengen muss um vorwärts zu kommen. Mein heute gekaufter Schirm war innerhalb weniger Minuten kaputt - vom stark herabprasselnden Regen und vom Wind, der ihn immerwieder auf links gedreht hat.

Allerdings bin ich heute noch nach Hause gekommen - zwar mit Wasser in den Schuhen und nass bis auf die Knochen - viele "Fell Runner" (ein "fell" ist hier in Cumbria die Bezeichnung für einen Berg bzw. einen Hang) können das heute nicht behaupten. Teilnehmer des "Original Mountain Marathon" in Keswick mussten ihr Rennen wegen den Wetterbedingungen abbrechen. Viele von ihnen harren nun auf Farmen aus, einige sind immernoch auf dem Berg. Teilnahme-Bedingung ist es, KEIN Handy dabeizuhaben.

Aber lest selbst auf BBC: http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/cumbria/7691020.stm

Ich bin ja einiges an Regen gewöhnt - schließlich komme ich aus Solingen.... und bekanntlich ist unsere Nachbarstadt Wuppertal ja die niederschlagreichste Stadt Deutschlands.... - aber was sich hier zur Zeit abspielt ist nicht mehr feierlich. Der Regen prasselt unaufhörlich an mein Fenster und der Wind pfeifft durch alle Ritzen... selbst bei geschlossenem Fenster tanzt mein Vorhang im Wind. Und ich sitze hier, in eine Fleece-Decke eingemümmelt und trinke Kannenweise Tee... nur um der unumgänglichen Erkältung noch ein wenig vorzubeugen.

Schmitz komm raus


Endlich habe ich die TV Show "Schmitz komm raus" gefunden!

Es ist ja anscheinend kein Geheimnis mehr, dass ich deutsche Comedy sehr gerne mag, und vor allen Dingen über Ralf Schmitz lachen kann.... Ob in den "Dreisten Drei", der "Schillerstraße", in "7 Zwerge" Filmen oder live on tour ... wo er ist kommt Leben in die Bude, und im improvisieren macht ihm keiner was vor! Ich finde seine quirlige Art (und sein Lachen) einfach ansteckend.

Mal gucken, ob ich euch auch infizieren kann.

Folge 1

Folge 2

Folge 3

Folge 4

Folge 5

Folge 6

Folge 7

Folge 8

Folge 9

Viel Spaß!

Aus gegebenen Anlass...

Thomas Gottschalk und Marcel Reich-Ranicki diskutierten über Fernsehen.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/611184?inPopup=true

Nasse Füße

Es ist mal wieder fast soweit. Es ist Herbst in England, es regnet in Carlisle fast ununterbrochen und die Flußpegel steigen an. Das letzte Mal traten die Flüsse Eden, Caldew und Petteril im Januar über die Ufer, und bis zum nächsten Mal ist nicht mehr lang hin. Auf dem Weg zur Universität durch den Rickerby Park habe ich bemerkt wie hoch das Wasser schon wieder steht. Noch ein oder zwei Tage an denen es durchregnet und wir müssen die Sandsäcke rausholen. Obwohl unser Haus ein Stück vom Fluss Eden weg liegt, stand selbst unsere Küche 2005 unter Wasser.



Der deutsche Fernsehpreis 2008

Der deutsche Fernsehpreis 2008 (der 10. um genau zu sein), sorgte für Schlagzeilen, da Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki den Ehrenpreis für sein Lebenswerk verweigert hat. Moderator Thomas Gottschalk musste die Situation retten.

Hier ist ein Interview mit Comedian Ralf Schmitz, der die Laudatio für den Förderpreis hielt, hinter den Kulissen des deutschen Fernsehpreises 2008:

Streng geheim!

Das Interview wurde vom ZDF aufgezeichnet, und ist auch auf deren Website zu finden.

Viel Spaß!

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